~~~~~~~~ ***Saint Martin*** ~~~~~~~~~~~
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Über Saint Martin (St. Maarten), ist schon viel berichtet worden und Fotos über tief anfliegende Jets sind sattsam bekannt. Wir kamen auf Einladung eines Freundes nach St. Maarten, der es sich dort geschmackvoll eingerichtet hat. St. Maarten steht unter niederländischer Fremdverwaltung, ein Umstand der nicht unbedingt als Nachteil von der einheimischen Bevölkerung empfunden wird, der man eine eigene Pseudoregierung zugesteht. Amsterdam ist acht Flugstunden entfernt, Miami ist in etwa drei Stunden zu erreichen und nach Toronto sind es fünf. Willkommen in der Karibik. |
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Die meisten Besucher der Insel sind Touristen aus Nord und Mittelamerika, natürlich auch aus Europa. Zahlungsmittel ist generell der US Dollar, obwohl das offiziell der europäische Euro sein sollte. Der Euro wird natürlich gern akzeptiert, aber als Wechselgeld bekommt man dann Dollar im Kurs von 1:1 zurück. Gut beraten ist man also mit genügend US Dollar in der Tasche. Die Preise dort sind gepfeffert, denn alles muss eingeflogen werden. |
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Der Princess Juliana
International Airport SXM hat seit 2008 ein neues modernes Terminal.
Jedoch hat das Personal dort noch nicht all zu viel zu tun, sieht man von
den wenigen „internationalen“ Flügen am Nachmittag ab. Und - bis
dahin spielt man im Terminal Karten oder Domino. Die Highlights des Tages
sind AIR FRANCE, KLM und AMERICAN. An einigen Tagen kommt auch noch
JetBlue, US AIRWAYS, DELTA und CONTINENTAL. Letztere mit genau den selben
757, die auch regelmäßig zu uns nach TXL kommen. Alle zwei Tage kommt
Amerijet in regelmäßiger Unpünktlichkeit mit einem B727 Frachter rein. |
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Am Sunsetbeach hinter
Flugzeugen zu stehen hat hier seit Jahren Tradition. Viele Inselbesucher
kommen nur deshalb her, hier werden alle Sprachen gesprochen. Ganz in der
Nähe der Startbahn befindet sich eine kleine Bar direkt am Strand und ist immer gut besucht,
jeden Tag ist Party. |
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Sehr empfehlenswert sind Kurzstreckenflüge auf die Nachbarinseln. Hier ist der Anflug auf die RWY10 von SXM zu sehen. Am rechten Strandende steht die kleine Bar. |
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Kinder aus Marigot, etwa 25 Autominuten vom Flughafen entfernt, befindet sich diese kleine Stadt im französischen Teil der Insel. Der französische Kolonialstil der Stadt erinnert an New Orleans, die Menschen hier leben von uns Touristen, sind aber nicht aufdringlich. Essen kann man hier wie Gott in Frankreich! |
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St. Maarten hat auch noch einen kleinen Regional Airport. Ebenfalls im französischen Teil der Insel gelegen, nahe der Stadt Grand Case, umgeben von einer braungrünen Kloake mit Namen L´Espérance Aéroport / CCE. Über diesen Platz werden wahrscheinlich illegale Dinge eingeflogen, da ich dort von mysteriösen Leuten am Fotografieren gehindert worden bin. Die französisch sprechenden Farbigen behaupteten, der Flughafen sei militärisches Sperrgebiet der Regierung. An einer anderen Stelle des Flughafens ließen mich die uniformierten französischen Gendarmen am Airportzaun völlig in Ruhe. Von Verboten in einem Sperrgebiet war nicht die Rede. Einige von ihnen waren früher in Berlin-Reinickendorf stationiert, erzählten sie mir. Die Welt ist klein geworden und an Berlin erinnern sie sich gern. |
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L´Espérance Aéroport / CCE. Grand Case Airport (French: Aérodrome de Grand-Case Espérance), is a public use airport located in Grand Case, on the French side of the Caribbean island of Saint Martin. |
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Sehr empfehlenswert
sind Flüge mit LIAT und WINAIR auf einige Nachbarinseln. Die nächstliegende
Insel ist St. Barthelemy mit seinem sehr interessanten Airport / SBH. Die
etwa 600 Meter kurze RWY auf St. Barth muss man einfach mal gesehen haben.
Begrenzt von einem 30 Meter hohen Berg auf der einen und einem schönen
Sandstrand auf der anderen Seite ist diese Bahn recht abenteuerlich. Die
Insel selbst ist traumhaft und lädt zum verweilen ein. Hier wurden z.B.
auch die Bacardi Werbespots gedreht, vor dessen Genuss vor Sonnenuntergang
aber dringend abzuraten ist! |
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Blick auf die kurze Bahn, die in beiden Richtungen benutzt wird. Hier oben zu stehen ist nicht ungefährlich, ich zog jedes mal den Kopf ein, wenn eine Twinotter oder eine Pilatus nur knapp über den Berg raste. Die Flughafenfeuerwehr erzählte mir von alljährlichen Unfällen die es hier leider immer wieder gibt. Also aufpassen, besonders unten am Strand! |
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Kurz nach dem Start in SBH, an Bord einer DHC-6 Twinotter der Winair. |
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PJ-WIL in gemütlichem Steigflug Richtung Philippsburg. |
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St. Barthelemy, der kleine Flughafen liegt in der Bildmitte am rechten Ufer der Bucht. |
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InselAir MD-82 PJ-MDC kurz nach dem Abheben von RWY10 auf SXM. |
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Am östlichen Platzrand stehen einige Kleinflugzeuge, mit denen nicht mehr viel los zu sein scheint. Dafür geht allabendlich im Bada Bing die Post ab. Hier kann man sich für kurze oder lange Spritztouren verabreden, kommt ganz darauf an, wen man danach fragt. Die hier ein und ausgehenden Piloten oder die Damen die hier Nacht für Nacht arbeiten. |
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Die Sonne stand schon tief hinter einer Wolke als dieser Corse das Wellenrauschen in der Simpson Bay unterbrach. Zum Strand sind es keine 30 Schritte und zum Flughafenzaun kann man hier gut sehen, was will man mehr ? |
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Delta Airlines fliegt von New York nach St. Maarten. |
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Einmal pro Woche setzt KLM ihre MD-11 nach Philipsburg ein. |
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Ungewöhnlich in der Karibik, denn die "Hong Kong" fliegt gewöhnlich nach Taipeh. |
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Frachtflug aus Miami, täglich verspätet. |
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Nach dem Ausladen, über Aruba zurück nach MIA. |
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Früh morgens am Sunsetbeach. |
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Boeing-727 2K5/Adv(F) N909PG AMERIJET INTERNATIONAL |
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Der Jet ist älter als die junge Dame die hier achtlos an der 727 vorüber geht. |
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Piloten nehmen hier wohl nicht mehr Platz, Kneipencockpit in Philipsburg St. Maarten. |
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